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Postmeilensäule Dippoldiswalde Info



Distanzsäule - Nachbildung

Standort: Obertorplatz

August der Starke unternahm den Versuch, das durch den Dreißigjährigen Krieg stark in Mitleidenschaft gezogene  mittelalterliche Verkehrswesen zu modernisieren. Einige, der unter Friedrich Adam Zürner errichteten

Postmeilensäulen sind noch erhalten.

In Dippoldiswalde und Geising wurden die barocken Denkmale leider 1875 bzw. 1857 abgerissen.

Nun nachgebildet sind sie, in Dippoldiswalde am Obertorplatz und in Geisung zwischen der Straße Altenberg- Glashütte und dem Bahnhof zu bewundern.

Goldverziert, mit farbigen Wappenpaaren und vergoldeter polnischer Krone geschmückt, waren unter den Insignien AR (Augustus Rex f. König August) die Distanzinschriften sowie die Jahreszahl der Aufstellung und ein Posthorn eingemeißelt.

Der Begriff  "Stunde) war im 18 Jh. nicht nur Zeitmaß, sondern auch eine feste Entfernungsangabe.

In der Landtagsresolutionvon 1772 wurde die Meilenlänge für Sachsen festgelegt. Danach betrug die Länge einer sächsischen Postmeile 2000 Ruten zu je 8 Dresdner Ellen.

Eine Dresdner Elle maß 0,56638 m, eine Meile demzufolge 9062 m. Diese Meile wurde an den Postmeilensäulen mit 2 "Stunden" verzeichnet. Eine "Poststunde" war also 4,531 Km

(Zahlen und Teile des leicht geänderten Textes wurden dem Buch "Unsere Heimat" -Bunte Bilder aus dem Dippser Land von Erhard Unger übernommen)

 


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